0

Buchtipps - Moderne afrikanische Literatur

Nach ihrem Roman "Die Farben des Nachtfalters" legt Petina Gappah in diesen 20 Erzählungen ein schillerndes Porträt ihrer Heimat Simbabwes vor und wirft mit bestechendem Humor universelle Fragen zu Recht und Unrecht auf. "Rotten Row" ist eine ebenso berühmte wie geschichtsträchtige Straße in Harare, Hauptstadt Simbabwes, die einmal Salisbury hieß, als Simbabwe noch die britische Kronkolonie Rhodesien war.

Die deutsche Übersetzung ist vergriffen, aber noch als e-Book erhältlich.

Ein großer Roman über ein unbekanntes Stück afrikanischer Kolonialgeschichte, fiktionalisiert zu einer spannenden Abenteuerreise - erzählt von einer der aufregendsten Stimmen unserer Gegenwart. Seit ihrer Jugend ist Petina Gappah von der Geschichte um David Livingstone besessen - dem berühmten schottischen Missionar und Afrikaforscher, der sich des großen geografischen Rätsels seiner Zeit verschrieben hatte, der Entdeckung der Nilquellen. Aus Faszination wurde ein Roman: Als Livingstone 1873 auf der Suche stirbt, will seine treue Gefolgschaft seinen Leichnam in seine Heimat zurückbringen.

In 13 Storys erzählt Petina Gappah von den Menschen in Simbabwe, von ihren Hoffnungen und Ängsten, ihren Träumen, ihrem Lachen und ihrem Weinen: die Witwe eines hohen Staatsbeamten, die an seinem Grab steht und darüber sinniert, wovon sie während seiner Amtszeit Zeugin geworden war; die Hochzeit eines jungen Paares, bei der alle Gäste wissen, dass der Bräutigam Aids hat und auch die Braut daran sterben wird; oder die wohlhabende Frau im Reichenviertel Harares, die nach Johannesburg fliegen muss, um angemessen shoppen gehen zu können. ******

The Nobel Prize–nominated Kenyan writer’s powerful first novel

Der kenianische Schriftsteller Ngugi wa Thiongo zählt zu den wichtigsten Erzählern Afrikas. Sein Roman ›Herr der Krähen‹ ist der Afrikaroman des 21. Jahrhunderts, eine sehr amüsante Satire auf den Prototypen des afrikanischen Despoten. In Aburiria soll das »Marching to Heaven« entstehen, ein gigantisches Bauwerk, das Himmel und Erde verbindet. Der Herrscher von Aburiria will sich damit ein monumentales Denkmal setzen. Besonders seine Minister Machokali und Sikiokuu wollen vom Ruhm profitieren und buckeln darum umso ergebener.

When Mpisi Mpisani travels to his home village for the burial of his mother and a visit to his first wife, he is anxious to hurry back to Johannesburg. His second wife, waiting in Soweto, will give birth soon. Giyani, his eight-year-old son, accompanies him. But when Giyani disappears, Mpisi stays to search for him. He tries to ignore the villagers who blame magic for the boy’s disappearance. Meanwhile, Mpisi’s city wife, Ntombazi, bears a boy with a birthmark that seems to be a sign . . .

Jean starts at a new school and struggles to fit in. He develops an unlikely friendship with rowdy class mate James, who gets him into a string of sticky situations; fights, theft, and more. At home, his parents, Mami and Papa, who fled political violence in Congo under the dictatorial regime of Le Marechal, to seek asylum as refugees – which Jean and his star-student little sister, Marie, have no knowledge of – pressure him to focus on school and sort his act out.